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Kannst du nicht einfach verschwinden, Angst?

 

Das Wort „Angst“ ist negativ besetzt. Niemand will Angst haben. Wenn wir Angst haben, fühlen wir uns schwach und angreifbar. Aber hat sie vielleicht auch ihre guten Seiten?

 

Angst will immer nur eines: das Beste für uns und Schutz für unseren Körper. Es gibt viele Möglichkeiten, warum Reiter Angst verspüren. Im besten Fall weiß man um ihre Ursache (ein Unfall oder ein prägendes Erlebnis). Was aber, wenn man eigentlich keinen Grund hat, ängstlich zu sein und der eigene Körper, vielleicht auch das Unterbewusstsein, macht uns trotzdem einen Strich durch die Rechnung? Aus heiterem Himmel rast das Herz, der Magen wird flau, man fürchtet sich. Und eigentlich weiß man gar nicht so genau, wovor. Irgendwo tief in uns drin sagt eine innere Stimme, dass Gefahr droht.

 

Immer wieder höre ich nicht betroffene Reiter fragen, warum sich „Angstreiter“ selbst quälen. Sie sollen sich doch was Gutes tun und das Reiten an den Nagel hängen. Wenn die Liebe zum Pferd und zum Reiten allerdings groß ist, warum sollte man auf etwas verzichten, das einem vielleicht schon über Jahre ans Herz gewachsen ist?

 

Die Angst bekämpfen wäre ein Weg. Doch wenn man etwas bekämpft, bekommt es heimlich, still und leise nur noch mehr Macht. Ignorieren geht nicht. Damit leben wohl ebenso wenig. Also was tun, wenn man doch eigentlich nichts lieber tut als reiten?

Selbsterkenntnis ist der Anfang von Weisheit,

 die das Ende der Angst bedeutet.
Krishnamurti, Über die Liebe

 

Hilfe zur Selbsthilfe, das ist das Motto. Denn wie schon anfangs erwähnt – Angst will schützen. Versuchen wir, sie deshalb so zu sehen, wie einen guten Freund, der nur unser Bestes will. Guten Freunden können wir es immer sagen, wenn wir finden, dass sie zu weit gehen. Fangen Sie an, Ihre Angst in die Schranken zu weisen. Nehmen Sie sie wahr, erkennen Sie Anzeichen und Muster und finden Sie einen Weg, mit Ihrer ganz persönlichen Angst umzugehen und sie als Chance zu sehen.

 

Ängstlich sein ist ok

 

Sich einzugestehen, dass es so ist, bedeutet, dass Sie bereit sind, Ihre Angst nicht zu verdrängen. Je weniger Sie zu diesen Gefühlen stehen, je stärker wird die Angst Besitz von Ihnen ergreifen.

 

 

Besser ist es, sich selbst genau zu beobachten. Vielleicht hat Ihre Angst ein Muster und tritt nur in gewissen Situationen auf. Eventuell haben Sie sich vor einiger Zeit bei einem Sturz verletzt und Ihr Körper will Sie vor ähnlichen Vorfällen schützen. Dabei muss Ihnen gar nicht bewusst sein, dass dieser Sturz Sie noch immer beschäftigt. Ihren Schutz hat bereits Ihr Unterbewusstsein übernommen. Es warnt Sie und will für Sie da sein, also sagen Sie danke und arbeiten Sie mit und nicht gegen Ihre innere Stimme. Zu verstehen, dass die Angst nur Ihr Bestes will, hilft Ihnen, besser damit zu Recht zu kommen. Nehmen sie Ihre Angst ernst und geben Sie Aussagen wie

  •       Mit Angst steigt man nicht aufs Pferd.
  •       Wenn du dich nicht traust, dann lass es.

kein Gewicht. Nirgendwo steht geschrieben, dass es verboten ist, ein ängstlicher Reiter zu sein.

 

Wenn Sie ein Schema suchen, dass Ihre Angst in 3 Tagen völlig verschwinden lässt, muss ich Sie enttäuschen. Es gibt viele Möglichkeiten, der Angst zu begegnen. Welche für Sie passend ist, müssen Sie alleine raus finden.  Nur Lesen reicht ebenfalls nicht – TUN müssen Sie es!

 

Über die Ohnmacht

 

Von Kind auf sammeln wir im Laufe der Jahre eine Menge an Glaubenssätzen an. Sie bestimmen unbewusst unser Handeln, unsere Gefühle und unsere Gedanken. Aber: nur weil wir etwas glauben, ist es noch lange nicht die Wahrheit.  Glaubenssätze können auch unseren Selbstwert gehörig ins Wanken bringen, wenn wir sie nur oft genug hören. Wenn ein Kind nie das Gefühl vermittelt bekommt, dass man auf es vertraut, wie soll man als Erwachsener dann Vertrauen in sich selbst haben?

 

„Ich kann nichts dagegen tun, das ist alles Schicksal.“

 

„Ich bin viel zu ängstlich, das kann ich nie im Leben schaffen.“

 

„Allen anderen geht’s gut, nur mir nicht.“

 

„Keinem macht das etwas aus, nur mir.“

 

„Wenn man etwas erreichen will, muss viel Schweiß rinnen.“

 

„Ich habe das Gefühl, ich kann gar nichts. Nicht mal mehr im Sattel kann ich etwas schaffen, was ich mir vornehme. Kein Wunder, im Job läuft ja auch nix wie es soll…“

 

 So können Glaubenssätze aussehen, die man sich in seiner kleinen Schublade zu Recht gelegt hat. Aber Glauben heißt nicht Wissen – es ist nie zu spät, etwas zu ändern.

 

 

 „Angst ist eine Mitteilung des Unterbewusstseins – mehr nicht. 

Man sollte das Gefühl wahrnehmen, innehalten und die Situation rational analysieren.“

 

Megan Hine  - Survival-Expertin

 

 

Was macht die Angst mit Ihnen?

 

Fürchten Sie sich davor, dass es beginnt? Jedes Mal aufs Neue? Dann nehmen Sie sich selbst die Möglichkeit, heraus zu finden, worum es bei Ihrer persönlichen Angst geht.

 

Bevor wir zu den Reaktionen Ihres Pferdes kommen ist es wichtig, sich selbst gut kennen zu lernen. Dann können Sie eine Einschätzung treffen, was getan werden sollte, um sich wieder sicherer zu fühlen.  Womöglich wird es sich nicht jedes Mal gleich anfühlen, vielleicht differiert die Intensität nach Stimmung. Vielleicht ändern sich auch die körperlichen Symptome, treten manchmal stärker und manchmal schwächer auf. Je besser Sie sich kennen, desto besser können Sie reagieren.

 

Führen Sie doch ein Angst-Tagebuch! Es kann enorm helfen, seine Gedanken auszuformulieren. Wenn Ihre Angst aufsteigt, flüstert Sie Ihnen verschiedene Dinge ins Ohr. Vielleicht so etwas wie „Es wird wieder genauso weh tun.“, oder „Steig lieber ab, es passiert ja so und so wieder was.“, oder „Letztes Mal hast du es auch nicht geschafft, also wird’s heute auch nix.“ Vielleicht greift Sie sie aber auf der Ebene Ihres Stolzes an. „Es lachen dich sicher schon alles aus.“ „Jedes Kind kann das besser als du.“ Was die anderen wieder von dir denken werden…“ Es kann auch sein, dass die Angst Ihnen rät, gewisse Dinge anders zu machen, weniger gefährlich. Oder Sie sollen doch solchen Situationen besser ganz aus dem Weg gehen.  Vermeidungstaktik. Zum Beispiel „Reite einfach nicht durch diese Ecke, dort schreckt sich dein Pferd jedes Mal.“

 

Welchen Charakter auch immer Ihre persönliche Angst hat, es liegt in Ihren Händen, wie viel Sie sich von ihr sagen lassen.  Immer jedoch sollten Sie Ihre Angst dazu anhalten, gefälligst freundlich mit Ihnen zu sein. Wenn sie schon da ist, muss sie sich auch an gewisse Spielregeln halten.

 

Nur seien Sie sich dessen bewusst: alles was sich in Ihrem Kopf, in Ihren Gefühlen, in Ihrem Herzen und in Ihrem Bauch abspielt, geht direkt auf Ihren Körper über. So etwas wie ein Pokerface gibt es beim Reiten zwar, allerdings bedarf es dafür einiges an Erfahrung und Routine. Das zu einem Zeitpunkt anzustreben, wo Ihre Angst noch mit Ihnen im Sattel sitzt wäre so, als würde man statt den Keller eines Hauses das Dach zuerst aufstellen.

 

Also werden wir kleiner anfangen müssen. Stellen Sie sich vor, Sie wären jetzt in einer Situation, in der Sie Angst bekommen. Lassen Sie es zu und fühlen Sie in sich hinein. Nehmen Sie den Vorteil dieser abgeschwächten Version wahr. Was verändert sich?

 

Mögliche Symptome:

  •    Atmung wird flach
  •    Atmung setzt für Augenblicke komplett aus
  •    Kiefer verspannt sich, Zähne zusammen beißen 
  •    Auf die Lippen beißen
  •    Flaues Gefühl im Magen, evt. sogar Krämpfe
  •    Ihr Körper fällt in sich zusammen
  •    Konzentration nur noch auf die Angst gerichtet, man hört nichts mehr
  •    Finger und / oder Zehen verkrampfen sich
  •    Starre
  •    Augen schließen sich automatisch
  •    Gedanken rasen um das, was passieren kann
  •    Nicht mehr sprechen können
  •    Handlungsunfähigkeit
  •    Schwitzen, Heiß und Kalt zugleich

Versuchen Sie, Ihre persönlichen Wahrnehmungen in Worte zu fassen. Wenn Sie mögen, schreiben Sie sie auf. Es wird Ihnen helfen.

 

Um eine Situation zu ändern ist es unerlässlich, sie zuerst zu begreifen und anzunehmen. Das hat weder mit Verdrängung noch mit Hilflosigkeit zu tun. Sie ergeben Sich Ihrer Angst auch nicht. Sie nehmen Sie nur zur Kenntnis als das was sie ist. Welche Beweggründe auch immer dahinter stehen mögen, zum Beispiel:

  •     Schutz des Körpers
  •      Schutz vor Versagen
  •      Eigenschutz um den Schutz einer anderen Person (zB Kind) zu gewährleisten

Wenn Sie wissen, woher Ihre Angst kommt, sind Sie schon ein gutes Stück weiter. Vielleicht hatten Sie vor einiger Zeit einen Unfall oder Sie wurden Zeuge eines Unfalls. Vielleicht kommt der Auslöser aber auch von einem Stock tiefer. Vielleicht hat Ihr Pferd Sie ungewollt in eine missliche Lage gebracht, in der Sie jetzt immer wieder fest sitzen.

 

Schwieriger ist es, wenn Sie keine Ahnung haben, woher diese plötzliche Angst kommt. Vielleicht sind es sogar kleine Panikattacken. Fakt ist, die Angst ist da. Und sie tritt regelmäßig auf. Also was tun?

 

Sobald sie ängstlich werden, wirkt sich das sofort auf Ihre Atmung, Ihre Körperhaltung und Ihre Motorik aus. Sie haben bereits analysiert, eventuelle Muster erkannt, haben sich damit beschäftigt und bestenfalls die Ursache erkannt. Jetzt gilt es, sich nicht mehr ohnmächtig zu ergeben sondern Symptome zu erkennen und sie gezielt zu bearbeiten. Rationalität. Betrachten Sie die Situation aus der Vogelperspektive (wenn Sie können), bleiben Sie rational, emotionslos, schauen Sie sich das ganze Schauspiel aus der Ferne an. Und? Noch immer so schlimm? In den allermeisten Fällen wahrscheinlich nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel – falscher Stolz ist fehl am Platz! Sicherheit geht immer vor!

 

Erwarte ich zu viel von dir, mein Pferd?

 

Es gibt Pferde, die helfen ihren Reitern, wo sie nur können. Es gibt Pferde, die selbst völlig ängstlich und unbeholfen sind. Es gibt Pferde, die jede Schwäche der Person neben sich schamlos ausnutzen. Diese drei und eine weitere unendliche Anzahl von möglichen Verhaltensweisen könnten auf Ihr Pferd zutreffen. Eines ist jedoch sicher: in jedem Falle beeinflusst Ihr Verhalten das Verhalten Ihres Pferdes. Deswegen: nehmen Sie sich den Trainer Ihres Vertrauens und sprechen Sie ihn auf ihr Angstthema an. Vielleicht kann er Ihnen helfen, oder vielleicht kennt er jemanden, der´s kann.

 

Erwarten Sie nicht von Ihrem Pferd, die Lösung aller Dinge sein zu müssen. „Wenn mein Pferd da gelassener wäre, dann würde es mir auch besser gehen.“ Aber wer sagt, dass Ihr Pferd nicht mit jemandem, der sich absolut authentisch sicher verhält, das nicht sowieso ist? Also arbeiten Sie bitte in erster Linie an sich selbst, bevor Sie die Lösung Ihres Problems in Ihrem Pferd suchen.

 

Was erwartet mein Pferd von mir? ATMEN!

 

Pferde haben ein großes Atemzentrum und bei Gefahr reagieren sie gleich wie Menschen - die Atmung setzt aus. Mit diesem Signal erhalten auch andere Pferde in der unmittelbaren Umgebung die Information „hier ist es gefährlich, bereit machen zum Flüchten“. Das bedeutet, jedes Mal wenn Ihre Atmung aussetzt sagen Sie Ihrem Pferd, dass Gefahr droht. Das Pferd reagiert instinktiv. Diese Fluchtreaktion löst wiederrum bei Ihnen großes Unbehagen aus und so schaukelt sich die Situation schon hoch. Klarerweise möchte das Pferd jemanden auf seinem Rücken sitzen haben, der die Sicherheit ausstrahlt, dass er es würdig ist, dass man sich ihm anvertrauen kann. Wenn dieser jemand dann so offensichtlich „GEFAHR“ schreit – und das tun Sie in dem Moment mit jeder Faser Ihres Körpers – ergreift man die Flucht. Was der Auslöser war, ist dem Pferd egal, es reagiert nur.

 

Was würden Sie denken, wenn im Bus oder in der U-Bahn neben Ihnen eine Person sitzt, die völlig unregelmäßig atmet, vielleicht so eine Art Schnappatmung, immer wieder nach Luft ringend. Sie würden sich sicher fragen, was diese Person hat. Offensichtlich geht es ihr nicht gut. Je nach Mimik und Gestik würden Sie vielleicht drauf tippen, dass es etwas Körperliches ist. Oder Sie würden Sich fragen, warum diese Person sich auch noch hektisch umschaut. Vielleicht hat sie ja Angst vor irgendetwas oder irgendjemand.

 

Soweit kann das Pferd nicht gehen, es sieht sie ja nicht, wenn sie im Sattel sitzen. Es fühlt sie. Außerdem zieht das Pferd nicht so komplexe Rückschlüsse aus einer Vielzahl von Symptomen. Es konzentriert sich aufs Wesentliche, auf sein Bauchgefühl.

 

Die Atmung nimmt unseren ganzen Körper ein – auf welche Weise auch immer wir atmen. Das Pferd nimmt uns in erster Linie ganzheitlich war, unsere Ausstrahlung, unsere Weichheit oder unsere Härte, unser Lächeln oder unseren Verbiss,  unsere negativen oder positiven Gedanken. All das spiegelt sich in unserem Körper. Vor Pferden lässt sich kaum etwas verbergen. Sie müssen Ihre Angst auch nicht verbergen, sie dürfen Sie nur nicht unterdrücken. Arbeiten Sie mir ihr, nehmen Sie sie ernst. Aber: gehen Sie rational mit ihr um – Sie können das! Ihr Pferd kann das nicht.

 

Wie die Atmung Ihnen hilft, bei sich zu bleiben:

 

Ein guter erster Schritt ist es, wenn Sie Ihre Atmung genauer unter die Lupe nehmen. Wenn man sich in einem Stresszustand befindet, zieht man oft die Schultern hoch. Der Atem stockt und es wird nur der obere Lungenbereich genutzt. Die Atmung wird flach.

 

Üben Sie doch anfangs ohne Pferd. Setzen oder legen Sie sich gemütlich hin und atmen Sie bewusst ein und aus. Leben Sie eine Handfläche auf Ihren Unterbauch, so dass der Daumen gerade noch am Nabel liegt. Was fällt Ihnen auf? Fließt die Luft bis in Ihren Bauch? Erlauben Sie Ihrem Bauch, sich beim Einatmen auszudehnen (Ihre Hand wegzuschieben) oder hängen Sie in einer Brustatmung fest? Nehmen Sie sich Zeit dafür und erleben Sie, wie Sie durch ganz bewusste Atmung nicht nur ruhiger werden, sondern sich viel besser spüren.  Durch verschiedene Atemübungen lernen Sie, in Ihrer Mitte zu bleiben und negativen Einflüssen von außen kein Gewicht zu geben.

 

Nachstehend finden Sie Atemübungen, die sie sowohl ohne Pferd als auch im Sattel sitzend machen können. Im Sattel haben diese Übungen den wunderbaren Nebeneffekt, dass sie Sie in einer positiven Aufrichtung sitzen lassen. Versuchen Sie es!

 

Luft fließen lassen:

 

Sie atmen lückenlos ein und aus. Das Einatmen geht direkt ins Ausatmen über und das Ausatmen geht wieder direkt ins Einatmen über. Genau im Übergang ist ein Moment wie auf einer Achterbahn, wenn man am höchsten Punkt steht und gerade kippt der Wagon wieder nach vorn weg und es geht in Höllentempo abwärts. Erfühlen Sie diesen Moment. An diesem Null-Punkt ist es ganz still im Körper. Versuchen Sie, ruhig und langsam zu atmen.

 

Luftballon füllen:

 

Stellen Sie sich vor, in Ihrem Bauch wäre ein Luftballon. Beim Einatmen blasen Sie den Luftballon auf und beim Ausatmen lassen Sie ihn wieder klein werden.

 

4 ein, 6 aus:

 

Zählen Sie bis 4 beim Ein- und bis 6 beim Ausatmen. Sie erhalten eine deutliche Entspannungsphase beim tiefen Ausatmen.

 

Gefäß füllen:

 

Stellen Sie sich Ihren Brustkorb als Gefäß vor und füllen Sie ihn von unten nach oben mit Luft.

 

Bunte Luft:

 

Geben Sie der Luft eine Farbe und färben Sie beim Einatmen bei jedem Atemzug ein weiteres Stückchen Ihres Körpers, vom Scheitel bis in die Zehenspitzen.

 

Luftspirale:

 

Legen Sie Ihre Atemluft wie eine Spirale um Ihre Wirbelsäule, vom Hinterhaupt bis zum Steißbein. Versuchen Sie, jeden einzelnen Wirbel miteinzubeziehen.

 

Leise seufzen

 

Seufzen Sie beim Ausatmen leicht hörbar, damit alles Belastende mit einem Seufzer den Körper verlassen kann. (Es reicht auch, wenn Sie das fast lautlos machen ;-) )

 

Zusammengefasst: es gibt Hoffnung! Jeder hat Angst. Das ist natürlich. Wir entscheiden, wie wir mit ihr umgehen. Wir können sie rational betrachten, müssen uns ihr nicht automatisch hingeben. Wir sind Herr unserer Gedanken und können was tun! Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, sollten die Ängste sich schon zu tief manifestiert haben, scheuen Sie sich nicht, einen Psychotherpeuten zu konsultieren. Sprechen Sie darüber, suchen Sie nach Lösungen. Das Wichtigste ist, dass Sie etwas TUN!

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen Freude am Reiten!

 

 

„Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt,

beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.“

 

 Khalil Gibran