Reiten mit zwei Fingern ist super weich und pferdegerecht? Eine geschlossene Faust ist hart und unnachgiebig?
Hast du solche Meinungen auch schon gehört oder bist du selbst jemand, der seine Verbindung zum Pferd zwar noch nicht wirklich gefunden hat, aber auch nicht hinterfragt? Muss wohl am Pferd liegen. Oder nicht?
Das gewählte Bild ist ein No-Go. Und doch sieht man es so oder so ähnlich auf fast allen Reitplätzen. Hände, die schon beim Oberschenkel des Reiters anstehen, oder dem Pferd im Maul herumzerren. Offene Finger, feste Daumen, verdrehte Handgelenke, ausgedrehlte Ellbogen usw...
Dieser Kurzworkshop wird deine Idee von Anlehnung und Verbindung vielleicht gehörig durcheinander bringen.
Du wirst nicht nur am eigenen Leib spüren, wie sich welche Haltung anfühlt, du wirst auch die theoretischen Inputs dazu erhalten, WARUM die Pferde nur in einen Dialog mit einer Hand treten, die Verbundenheit demonstriert. Verbundenheit zum restlichen Körper und zu korrekten Bildern des Reitersitzes. Wenn dein Körper verbunden ist, dann kann die Hand leiten, aushalten, helfen oder ruhen.
Übrigens: Anlehnung ist subjektiv. Anlehnung ist ein leider oft negativ behafteter Begriff der Reiterei. Sie wird vom Pferd bestimmt, nicht vom Reiter. Warum sie aber notwendig ist, erfährst du natürlich auch.
Datum:
Ort:
Zeit: ca. 2 Stunden
Kosten: € 59,-
Anmeldung ausschließlich schriftlich an:
sandra@bodymindreflection.com
Es sind nur begrenzt Teilnehmerplätze frei.