Kruppeherein auf öffnen der Gerte

Stabiles Kruppeherein rechts an der Hand.

 

Meine Energie "zieht" die Kruppe in die Position. Die Gerte ist Marker für Bewegunsauslösung, Position und Abstellungsgrad.

 

Diese Hilfen musst du dem Pferd NICHT zuerst anlernen. Pferde machen intuitiv das Richtige, wenn der Mensch es verständlich vorgibt. Und das Beste? Auch dein Pferd wird dir zeigen können, wie du mit wenig genauer Aktion eine wunderbare Reaktion bekommen kannst.

 

Der tüchtige Araberwallach "Kurti" hier am Bild hat das in dieser Art am Tag dieses Fotos das erste Mal gemacht, es ist stimmig für ihn, deshalb macht er intuitiv das von mir Gewünschte. Ein genaues Bild vom Resultat in meinem Kopf hilft auch meinem Körper, genaue Anweisungen zu geben.

 

1. Bild) Die Position des Beckens ist gefunden, die Stabilität ist im Rumpf, die Vorhand setzt sich mit in Bewegung. Das Spiegelbild zeigt es auch. Unsere Achsen sind genau positioniert, der Schwerpunkt gut gesetzt. Die Bewegung fließend, das Pferd trägt sich selbst. Die Beinachsen sind stabil und harmonisch zu den großen Gelenken.

 

2. Bild) Die Stabilität geht verloren. Die Beinachsen werden schräg. Die großen Gelenke (Schulter, Hüfte) sind nicht mehr harmonisch über den Beinen. Der Hals schiebt sich über das innere Vorderbein, die Schulter fällt nach außen, der Rupf kippt. Auch meine Position ist nicht mehr klar. Meine linke Schulter kippt nach vor, ist nicht mehr in der selben positiven Spannung wie am Bild 1.

 

Hat ihn die Kraft verlassen, hat die Rumpfmuskulatur ein bisschen positive Spannung verloren? War ein Moment einer ungenauen Anweisung von mir? Gerte nicht mehr genau positioniert oder Winkel ungenau gesetzt? Mein Rumpf konnte nicht mehr stabilisieren, weil ein Dysbalance in meinem Körper entstanden ist? Eine falsche Energie im Körper? Ein unproduktiver Gedanke zur falschen Zeit?

 

Hier setzt dann die Anlayse an und wir arbeiten an uns weiter, um immer ein Stückchen besser zu werden. Pferd und Mensch, ein ewiger Prozess.